Renault-Nissan: eigenes Batterie-Werk
Ab 2012 lässt die Renault-Nissan-Allianz die Energiespeicher ihrer künftigen Elektroautos in Portugal fertigen.
Der erste Spatenstich für die neue Fertigungsfabrik der Lithium-Ionen-Batterien am 250 Kilometer nördlich von Lissabon gelegenen Standort CACIA (Companhia Aveirense de Componentes para a Indústria Automóvel) erfolgt 2010. Die geplante Jahreskapazität liegt bei 50.000 Einheiten. Insgesamt kostet Nissan das Projekt, bei dem mindestens 200 neue Arbeitplätze entstehen, mehr als 160 Millionen Euro.
Die neue Fertigungsstätte ist Teil des zwischen Portugal und dem Fahrzeugbauer vereinbarten „Zero-emission“-Mobilitätsprogramms vom November vergangenen Jahres. Während Renault-Nissan ab Januar 2011 die Elektrofahrzeuge liefert, hat sich die portugiesische Regierung verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren landesweit ein Netz mit 1.300 Ladestationen aufzubauen.
Den Anfang der E-Fahrzeug-Flotte macht Nissans Leaf, der Ende 2010 auf den Markt kommt. Insgesamt ist der Bau von sieben Elektromodellen unter den Marken Renault, Nissan und Infiniti beschlossene Sache. Neben Portugal entstehen weitere Batterie-Produktionsstätten in Frankreich, Japan, USA und Großbritannien.






























































