Renault schreibt tiefrote Zahlen
Der französische Autobauer Renault hat im ersten Halbjahr aufgrund rückläufiger Verkaufszahlen einen Nettoverlust geschrieben.
Renault Hauptsitz in Boulogne-Billancourt.
Auch die Verluste von Tochtergesellschaften hätten das Ergebnis belastet, teilte die Renault SA mit. Allerdings habe das Unternehmen Barmittel durch den Abbau von Lagerbeständen generieren können.
Renault verbuchte im Berichtszeitraum einen Nettoverlust von 2,71 Mrd Euro (ca. 4,15 Mrd Franken). Im Vorjahr war noch ein Nettogewinn von 1,58 Mrd Euro (ca. 2,4 Mrd Franken) erzielt worden. Damit verfehlte der Automobilhersteller die Erwartungen des Marktes.
Der Umsatz sank im ersten Halbjahr 2009 um 24% auf 15,99 Mrd Euro (ca. 24,4 Mrd Franken). Das Unternehmen bekräftigte seinen Ausblick, im Gesamtjahr einen positiven Cashflow zu erzielen sowie den Marktanteil zu steigern.
Etwas positiver zeigte sich Renault mit Blick auf den weltweiten Automobilmarkt. Dieser werde in diesem Jahr um 12% zurückgehen, teilte Renault weiter mit. Zuvor hatte das Unternehmen einen Rückgang von 15% für 2009 prognostiziert.
Auch in der Formel 1 ist Renault nicht von Glück verwöhnt: Der Internationale Automobil-Verband hat an Renault ein Exempel statuiert und den Rennsatall wegen einer Schlamperei bei einem Boxenstopp von Fernando Alonso im Grand Prix von Ungarn für das nächste Rennen am 23. August in Valencia gesperrt. Renault kündigte Berufung an.






























































