Verkehr wird zunehmend als aggressiv empfunden
In der Stadt liegen Rad- und Autofahrer sehr oft im Clinch. Zwei Drittel der Befragten klagten über Radfahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Geisterradler, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren sowie Radfahrer, die bei Dunkelheit ohne Licht unterwegs sind, bringen Autofahrer besonders häufig zur Verzweiflung. Sehr ärgerlich und brenzlig wird es, wenn Radfahrer trotz roter Ampeln weiterfahren oder Autofahrer an Kreuzungen oder Grundstückszufahrten die Vorfahrt von Radfahrern missachten.
Blinkmuffel sind für 67 Prozent ein Ärgernis, insbesondere im Stadtverkehr. Beim Thema Parken sind das Zuparken von Geh- und Radwegen, das Parken in zweiter Reihe und das Türöffnen ohne Blick in den Rückspiegel die klassischen Aufreger.
Der Klub plädiert für mehr Fairness und Gelassenheit im Straßenverkehr. Jeder Teilnehmer sollte sich an die Verkehrsregeln halten, dabei aber nicht auf seinem Recht bestehen. Vorausschauendes und defensives Fahren schütze vor Unfällen auf „beiden Seiten“ – selbst, wenn Radler oder Autofahrer im Recht gewesen wären






























































