General Motors lässt SAAB fallen
General Motors hat heute mitgeteilt, dass die Verhandlungen über einen Verkauf von SAAB an Spyker Cars gescheitert sind. Produktion und Vertrieb werden aufgegeben.
Die SAAB Werke in Trollhättan
GM-Europa-Chef Nick Reilly: «Wir werden eng mit Saab zusammenarbeiten, um das Geschäft in verantwortlicher und geregelter Weise abzuwickeln», erk
Er betonte an der Medienorientierung, dass es sich nicht um eine Insolvenz handle. Viel mehr um einen strategischen Entscheid, der auf mangelnden Perspektiven für SAAB basiere. Im November hatte bereits der skandinavische Sportwagenbauer Koenigsegg sein Übernahmeangebot für Saab zurückgezogen.
Saab werde die Wagenbesitzer weltweit weiterhin mit Ersatzteilen versorgen, wie die schwedische «Dagens Nyheter» schreibt. Anfang der Woche hatte GM mitgeteilt, der staatliche chinesische Autokonzern BAIC übernehme grosse Teile der Maschinen und Baupläne der schwedischen Tochter.
Die Chinesen kaufen Rechte an der Motor- und Getriebetechnik der beiden wichtigsten laufenden Modelle. Ausserdem werden die Produktionsanlagen für das grosse Saab-Modell 9-5 in Schweden abgebaut und nach China gebracht, wo BAIC-Autos darauf entstehen sollen. Damals hatte es geheissen, für den Rest von Saab, vor allem für die Markenrechte, sei General Motors (GM) in Gesprächen mit einem weiteren Interessenten.
Somit geht eine über 60jährige Geschichte des europäischen Automobilbaus zu Ende. Während SAAB in den 30ern noch ausschliesslich Fugzeuge baute, kam 1947 der erste Prototyp für einen PKW von SAAB. Grundlage für den legendären SAAB92:
Oder der SAAB99 Turbo, der mit seiner markanten Karrosserie im Strassenbild auffiel:
Bis hin zum aktuellen Flaggschiff, dem SAAB 9-5:






























































