Die Aasgeier kreisen über Saab
An der in Konkurs gegangenen GM-Tochter Saab sind dem Insolvenzverwalter zufolge rund 20 Firmen interessiert. Der schwedische Autohersteller benötigt allerdings eine Milliarde Dollar für neue Modelle und Massnahmen zur Restrukturierung.
Saab-Werk in Trollhättan im Südwesten Schwedens.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) soll 600 Millionen Dollar beisteuern, 400 Millionen Dollar sollen von der ums Überleben kämpfenden US-Mutter General Motors kommen.
Mehr Zeit zur Restrukturierung
Der schwedische Gerichtshof gewährte dem defizitären Autobauer indes mehr Zeit zur Restrukturierung unter Gläubigerschutz. Das Gericht habe entschieden, dass der Umbau bis zum 20. Mai dürfe, teilte Lofalk mit.
Zudem verhandele Saab mit seinen Gläubigern über eine Verringerung seiner Gesamtschulden um 75 Prozent. Das Unternehmen hatte im Februar einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt.
Der ums Überleben kämpfende US-Autokonzern General Motor will sich von Saab bis zum Januar 2010 trennen. Lofalk erwartet den Abschluss des Verkaufsprozesses bereits im Juni.
Das schwedische Traditionsunternehmen rechne mit der Rückkehr auf ein gutes Produktionsniveau von 150'000 Fahrzeugen pro Jahr. Allerdings liefen 2009 und 2010 wahrscheinlich weniger Autos vom Band als im Vorjahr, in dem Saab 93'000 Fahrzeuge produziert habe.






























































