Strohhalm: Frist für SAAB-Abwicklung verlängert
Kurz vor Weihnachten kam die niederschmetternde Nachricht für die SAAB-Belegschaft: die Marke soll liquidiert, und die Produktionstechnik nach China verkauft werden. Dies entschied die SAAB-Besitzerin General Motors. Trotzdem gab es aber Raum für weitere Verhandlungen mit dem Übernahme-Interessenten Spyker aus Holland, bis Ende Jahr.
Nun gehen die Verhandlungen überraschend in eine weitere Runde. General Motors verlängerte seine Verhandlungsfrist nochmals bis zum 7. Januar, um neue und nachgebesserte Angebote, allenfalls auch von neuen Interessenten, ernsthaft zu prüfen.
Am 11. Januar soll bei Saab nach einer vierwöchigen Pause die Produktion auf jeden Fall wieder aufgenommen werden, um alle derzeit noch vorhandenen Kundenbestellungen zu erfüllen. Kommt es bis dahin nicht zu einer Einigung mit Spyker, dürfte eine von GM angekündigte „kontrollierte Schließung“ nicht mehr zu vermeiden sein. Betroffen wären 3.400 Saab-Mitarbeiter in Schweden sowie mindestens nochmals so viele Menschen bei Zuliefererbetrieben.






























































