Saab: Staatshilfe verweigert
Die Zukunft von Saab ist einmal mehr ungewiss:
Nachdem der Verkauf der General Motors Tochter an den schwedischen Sportwagenbauer Koenigsegg geplatzt ist, kommt eine weitere negative Nachricht. Diesmal vom schwedischen Staat: laut Finanzminister Anders Borg plant die schwedische Regierung keine Staatshilfen für den angeschlagenen Konzern zu sprechen. Auch ein Überbrückungskredit komme nicht in Frage.
Dieser wäre aber notwendig, um Zeit für eine erneute Käufersuche zu gewinnen und eine Insolvenz zu vermeiden.
Hoffnungsschimmer: neben dem chinesischen Hersteller BAIC, der bereits bei Koenigsegg eine Junior-Partnerrolle einnehmen wollte, sollen zwei amerikanische Investoren an einem Kauf interessiert sein. Der Aufsichtsrat von General Motors hat angekündigt, diese Woche über die Lage bei Saab zu beraten. Allerdings erscheint es unwahrscheinlich, dass General Motors zusätzliche Mittel für Saab frei gibt. Gelingt keine schnelle Lösung, sind knapp 3.500 Arbeitsplätze bei Saab sowie rund weitere 3.000 Jobs bei den Zulieferern bedroht.






























































