Saab: Zwei oder drei Käufer
Für den schwedischen Autohersteller Saab gibt es noch zwei oder drei Kaufinteressenten. Das gab der seit Februar verantwortliche Insolvenzverwalter Guy Lofalk in einem Interview mit der Stockholmer Nachrichtenagentur TT an.
Das schwedische Unternehmen gehört zum US-Konzern General Motors und steht zum Verkauf.
Die General-Motors-Tochter Saab beschäftigt 4’000 Angestellte und hat durch die Finanzkrise mehr als 50 Prozent seines Absatzes verloren. Die Interessenten für die Saab Autosparte haben alle eine Absichtserklärung abgegeben. Darin ist festgehalten, wie die Zukunft des Autobauers gesichert sein soll.
Ursprünglich waren es 27 Iinteressenten. Zehn davon haben den Hauptsitz im südschwedischen Trollhättan besuch, um sich vor Ort über die Verhältnisse ins Bild zu setzen. In Zusammenarbeit mit GM wurden dann die drei stärksten möglichen Partner ermittelt und zu weiteren Gesprächen eingeladen.
Lofalk wollte keine Angaben darüber machen, mit welchen Interessenten derzeit Übernahmeverhandlungen geführt würden. Es seien aber alles Interessenten aus verschiedenen Nationen. Die Gerüchteküche brodelt. Als heisser Kandidat wird der chinesische Autokonzern Geely genannt, auch der schwedische Sportwagenbauer Königsegg zusammen mit norwegischen Investoren wird herumgereicht.
Unklar ist, welche Zukunftspläne der italienische Fiat-Konzern für Saab in der Schublade hat. Die Italiener hatten neben dem Interesse an Opel auch Saab im Visier für eine Übernahme.
Ein Saab-Unternehmenssprecher kündigte im Radio eine endgültige Entscheidung bis Juni 2009 an.






























































