Frost und Salzknappheit: jetzt kommt Meersalz zum Einsatz
In der Schweiz und vielen Ländern Europas herrscht Salzmangel. Vielerorts ist gar kein Salz mehr vorhanden. Jetzt muss Meersalz Abhilfe schaffen:
Der diesjährige Winter mit seiner langen Frostperiode fordert seinen Tribut. Das Streusalz geht vielerorts aus und eine Lösung muss her. Während in der vergangenen Woche noch von Schneekettenobligatorium im Flachland und sogar Strassensperrungen gesprochen wurde, soll nun eine andere Lösung zum Zug kommen.
In der Schweiz sorgen gewöhnlich die Rheinsalinen für das Streusalz zum Strassenunterhalt. Aber die Silos sind leer. Somit kann nicht mehr garantiert werden, dass Strassen jederzeit und überall "schwarz geräumt" sind. Auf stark befahrenen Strassen ist das aber zu gefährlich.
Die Lösung kommt von sehr weit her: Meersalz
Die Schweizer Kantone importieren das Salz. In Bern kommt Meersalz aus Südfrankreich zum Einsatz. Zürich bezieht ab dieser Woche in Bosnien. 50 Tonnen täglich sollen es sein.
Keine billige Lösung:
Wer nun denkt, dass das Meersalz aus Bosnien billiger sei, der täuscht sich. Der Preis für das bosnische Meersalz liegt gleich hoch, wie der für eine Tonne aus den Rheinsalinen: 200 Franken.






























































