USA: So «tötet» man ein Auto
US-Autohändler werden von der Bundesbehörde instruiert, wie einem Abwrack-Prämien-Auto der garaus gemacht wird.
Natriumsilikat soll den Motor zerstören
Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration will erfahren haben, dass in Deutschland kriminelle Händler von der Abrwrack-Prämie gleich zweimal profitiert hätten. Dabei sollen von den zur Verschrottung vorgesehenen Wagen die Motoren oder im Extremfall die ganzen Autos wieder in Umlauf gebracht worden sein. Damit im amerikanischen «Cash-For-Clunkers»-Programm nicht das selbe passiert, wird den Händler von der Regierung aufgetragen, dem Getriebeöl eine Dosis Natrium-Silikat beizumischen. Wenn dann der Motor noch sieben Minuten laufen gelassen wird, ist er definitiv unbrauchbar.
Normalerweise wird Natriumsilikat (auch «Wasserglas» genannt) in der Industrie bei der Herstellung von Keramik oder als Klebstoff in der Papierindustrie verwendet. In der Automobilindustrie wird es verwendet, um Löcher in Zylinderkopfdichtungen zu versiegeln. In einem Motor richtet Natriumsilikat wohl einen ähnlichen Schaden an wie eine Schaufel Sand oder eine Handvoll Kieselsteine.
Das amerikanische «Cash-For-Clunkers»-Programm, das erst seit einigen Wochen läuft, scheint die gewünschte Wirkung zu zeigen und hat die Automobil-Verkäufe wieder kräftig angekurbelt.
Die Händler sollen nun von Bundesbeamten überprüft werden, ob die neuen Bestimmungen eingehalten werden. Bei Zuwiderhandlung droht eine Busse von 15’000 US-Dollar pro nachgewiesenem Fall.






























































