Mangelhafte Stossdämpfer sind lebensgefährlich
Defekte Stoßdämpfer verlängern den Bremsweg, erhöhen die Schleudergefahr bei Ausweichmanövern, und Kurven können ein Fahrzeug schnell an seine Grenzen bringen. Abgenutzte Stoßdämpfer pressen die Räder nicht fest genug auf den Boden, die Haftung vermindert sich unter Umständen erheblich. Mehr als ein Fünftel der Fahrzeuge im Straßenverkehr ist mit mangelhaften Stoßdämpfern unterwegs.
Auch die Aquaplaning-Gefahr steigt bei schlaffen Dämpfern. Gerade bei einem Sommergewitter steht urplötzlich viel Wasser auf der Fahrbahn. Dann verlieren Räder von Fahrzeuge mit nicht hundertprozentig arbeitenden Dämpfern schnell den Kontakt mit dem Asphalt. Eine weitere Folge defekter Stoßdämpfer ist starker Verschleiß an anderen Autoteilen. An den Reifen wird das Profil wegradiert, ungenügend gedämpfte Stöße schaden Federn, Bremse, Radlagern, also der gesamten Radaufhängung. Teure Reparaturen können die Folge sein.
Eine aktuelle Untersuchung des Stoßdämpferspezialisten KYB hat ergeben, dass 22 Prozent aller Autos mit defekten Stoßdämpfern unterwegs sind. Laut TÜV Report 2011 haben 13,3 Prozent der überprüften Fahrzeuge ein mängelbehaftetes Fahrwerk.






























































