Strassen wegen hartem Winter stark beschädigt
Frost, Schnee, Eis, gefrierendes Wasser in Ritzen, Salz: die tödliche Konmbinaion für den Strassenbelag. Und dieses Jahr ist es besonders schlimm: die Schäden an Strassen sind teilweise doppelt so hoch, wie in anderen Jahren.
Besonders belastend ist nicht nur der Winter an sich, sondern auch der in diesem Winter übliche und häufige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter.
Immer wieder sickert Wasser in Risse, gefriert und "sprengt" dann quasi den Belag. In der Fachsprache heisst das Frostbruch. Und besonders auf Autobahnen und ausserorts ist das gefährlich, wei die Fahrzeuge mit grösserer Geschwindigkeit unterwegs sind und über Asphaltnarben und Schalglöcher fahren.
Insbesondere von Schäden betroffen sind ältere Strassenbeläge, die bereits Risse und "Löcher" aufweisen.
Die Schweizer Strasseninspektorate mussten dieses Jahr auch viel häufiger ausrücken, um notfallmässig Belagsschäden zu reparieren, die den Verkehr gefährdeten.
Die Hauptarbeit kommt nach Ende des Frostes, wenn die Strassninspektorate hunderte von Schäden an Strassen und Autobahnen reparieren müssen.
Die Verantwortlichen bei den Strasseninspektoraten der Kantone gehen davon aus, dass die Schäden, je nach Region und Kanton, dieses Jahr bis zu doppelt so hoch sein könnten. Schätzungen gehen von einem zweistelligen Millionenbetrag in der gesamten Schweiz aus.
Auch Autobahnen massiv betroffen
Auf der A1 bei Aarau ist der Belag an mehreren Stellen geborsten. Meherere Tage mussten Reparaturarbeiten ausgeführt werden.
Weil Schlaglöcher insbesondere bei hohen Tempis äusserst gefährlich sind, rät der TCS allen Autolenkenden, «vernünftig zu fahren» und die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen.
ACHTUNG:
Wird bei einem Unfall, der aus einer solchen Situation entsteht festgestellt, dass die Geschwindigkeit nicht den Verhältnissen angepasst war, kann die Versicherung die Bezahlung des Schadens verweigern.






























































