Tata Nano Hype hält an
Mit einem Grossangebot an Merchandising-Artikeln profitiert die indische Tata Gruppe vom Rummel um ihr Billigauto Nano. Nano-Telefone, Nano-T-Shirts, Nano-Uhren und Nano-Mousepads sollen Autokäufern helfen, sich die mehrmonatige Wartezeit auf ihren neuen Nano zu verkürzen.
T-Shirt, Trinkflasche, USB-Stick, Handy - es gibt alles. Nur auf das Auto muss man warten.
Erst jetzt werden die ersten Modelle des in ganz Indien gefeierten Billigautos Nano aus dem Hause Tata ausgeliefert. Der Nano kostet nur 100’000 Rupien, umgerechnet ca. 2’200 Franken. Da die Nachfrage das verfügbare Kontingent von vorerst 100’000 Modellen bei Weitem übersteigt, sind die ersten Nanos verlost worden.
Der Engpass bei der Fertigung des Nano ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Tata derzeit nur im Werk in Delhi produzieren kann. Die Fertigstellung eines bereits im Rohbau vorhandenen Werks in Westbengalen wurde im Spätjahr 2008 durch Bauernproteste verhindert, so dass nun ein neues Werk im indischen Bundesstaat Gujarat gebaut wird. Dort sollen die ersten Nanos jedoch erst im Jahr 2010 vom Band rollen.
Tata Nano. Bald auch in Europa?
Nach dem Start in Indien will Tata auch eine Nano-Version für den europäischen Markt entwickeln. Hierzulande könnte der indische Volkswagen rund 7000 Franken kosten, kündigte Tata kürzlich an. Der Fünfsitzer mit dem sparsamen 33-PS-Heckmotor soll alle europäischen Abgas- und Sicherheitsstandards erfüllen. Auch hier allerdings soll er keinerlei Extras aufweisen.






























































