US-Regierungsstudie entlastet Toyota
In mindestens 35 von bisher 58 genau untersuchten Unfällen waren Fehler der Lenker Schuld am Unfall. Dies ergaben Auswertungen der Fahrtenschreiber oder "Black Boxes" in den Fahrzeugen. Und nur in einem einzigen Fall konnte ein klemmendes Gaspedal infolge einer verrutschten Fussmatte als Ursache eruiert werden.
Im Frühjahr 2010 kam Toyota wegen einer Serie von angeblich durch technische Fehler an ihren Fahrzeugen verursachten Unfällen mit Verletzungs- oder Todesfolge massiv unter Beschuss. Sowohl in der US-Politik, wie der öffentlichen Wahrnehmung. Resultat: rund acht Millionen Fahrzeugrückrufe, überarbeitung des Quality-Management-Konzepts und Kosten, allenfalls kombiniert mit Umsatzausfällen, von hunderten von Millionen Franken.
Die nun von der US-Regierung publizierte Studie stärkt Toyota den Rücken bei Anklagen und Prozessen wegen Schadenersatzansprüchen.
Denn schon jetzt ist klar, dass von den einst happigen und haarsträubenden Vorwürfen nicht viel bleibt. Doch was ist mit den restlichen Vorfällen, bei denen die Ursache nicht vollständig geklärt ist?
Hierbei gehen Experten von Nasa und der National Academy Of Siences im Auftrag von US-Verkehrsminister Ray LaHood der Frage nach, ob natürliche, oder künstliche elektromagnetische Felder die Fahrzeugelektronik negativ beeinflusst haben.
Diesbezüglich herrscht noch Unklarheit die die Untersuchungen dürften sich noch einige Monate hin ziehen.
Zum Original-Artikel des WALLSTREET-JOURNAL






























































