Toyota zahlt nochmals Millionen trotz Rehabilitation
Insgesamt zahlt Toyota jetzt noch einmal 32,4 Millionen Dollar an das US-Verkehrsministerium, betont aber, dass dies kein Schuldeingeständnis bedeute, gegen die Sicherheitsauflagen in den USA verstoßen zu haben. Dem Autohersteller war von den Behörden vorgeworfen worden, Probleme mit den Fahrzeugen nicht rechtzeitig gemeldet zu haben. Aufgrund der umfangreichen Rückrufaktionen war die Marke stärker ins Fadenkreuz der amerikanischen Regierungsbehörden geraten. Seit Herbst 2009 waren weltweit rund elf Millionen Fahrzeuge zurückgerufen worden; das Gros in den USA.
Toyota muss den Schlussstrich teuer bezahlen. Allerdings scheint die Lösung alternativlos zu sein, nachdem das Image Marke unter den zahlreichen Vorwürfen und Rückrufen kräftig gelitten hatte. Vor allem amerikanische Kunden wurden durch zahlreiche Hiobsbotschaften kräftig sensibilisiert, auch wenn sich diese später als fragwürdig herausstellten. Denn wie Untersuchungen der angeblich unfreiwillig beschleunigenden Fahrzeuge ergaben, ließen sich keine Belege dafür finden, dass die Toyota-Fahrzeuge in Unfälle verwickelt waren, weil elektronische Mängel zur ungewollten Beschleunigung des Autos geführt hatten. Im Gegenteil. Bei einem Großteil der Fahrzeuge war die Bremse gar nicht betätigt worden. Hier hatten die Fahrer die Fehler gemacht. Eine späte Rehabilitation. Und eine teure.






























































