Toyota muss vor US Kongress aussagen
Aussergewöhnliches spielt sich in den USA ab: die Kommission für Verkehrssicherheit im US-Kongress zitiert die Toyota-Manager zu einer Anhörung. So soll geklärt werden, ob amerikanische Autolenkende in ihren Fahrzeugen sicher unterwegs sind, ob der Autobauer ausreichend auf die Probleme mit Fussmatten und Gaspedalen reagiert hat und wie Toyota solches in Zukunft zu verhindern gedenkt.
Und dass die Sache bei Toyota ernst genommen wird, beweist allein schon der Fakt, dass der Chef persönlich anreist: Am 24. Februar wird Akio Toyoda vor den Kongress treten und persönlich Auskunft geben. Wie er ankündigte, wolle er direkt zum Kongress und zu den amerikanischen Bürgern sprechen. Die amerikanische Behörde für Verkehrssicherheit hat Anfang Woche ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen Toyota wegen der Rückrufaktionen zu klemmenden Gaspedalen und rutschenden Fußmatten eröffnet. Immerhin waren von den Rückrufen weltweit rund acht Millionen Fahrzeuge betroffen.
Die US-Behörden verlangen auch Einsicht in die diesbezüglichen Akten des Herstellers.
Insgesamt hat Toyota in den vergangenen Monaten wegen verschiedener Mängel weltweit mehr als acht Millionen Autos in die Werkstätten gerufen. Betroffen von diesen Aktionen waren vor allem auf dem US-Markt verkaufte Fahrzeuge. Aber gerade auf dem dortigen Markt geniessen die Japaner betreffend Qualität und Innovation größtes Ansehen. Furore machten die Toyota-Hybridfahrzeuge zuerst unter den amerikanischen Autokäufern. Toyodas vordringliche Mission wird es darum sein, verstärkt für Vertrauen zu werben.






























































