Erstaunlich, aber erwiesen: Zeitumstellung erhöht Unfallgefahr
Wer sich nach der Umstellung auf die Sommerzeit (diesen Samstag/Sonntag, 2.00 Uhr) in den Straßenverkehr begibt, ist einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt. Wie der Auto Club Europa (ACE) berichtet, stieg in den letzten fünf Jahren die Zahl der Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten jeweils im ersten Monat nach der Zeitumstellung.
Bei der im Frühling verbreiteten Schläfrigkeit handelt es sich laut ACE um keine Krankheit, aber die Umstellung auf wärmere Temperaturen koste den menschlichen Organismus viel Kraft. Erweiterte Blutgefäße und fallender Blutdruck führten dann zu Schwindelgefühl, verlangsamten Reaktionen und Unachtsamkeit. Eines der geringsten Probleme sind kleine Startverzögerungen an der Ampel. Weitaus gefährlicher sind da schon „echte Aussetzer“. Sie kündigten sich häufig durch ständig wiederkehrende Gähn-Attacken an.
Am Tag nach der Zeitumstellung passieren erfahrungsgemäß acht Prozent mehr Straßenverkehrsunfälle als sonst, zitiert der ACE aus den Ergebnissen der medizinischen Schlafforschung. Geraten wird, bereits bei den ersten Anzeichen von Schlappheit Pausen einzulegen. Keinesfalls sollten sich Kraftfahrer mit einem Schlaf-Defizit hinters Steuer setzen. Mit vitaminreicher Ernährung und viel Bewegung an frischer Luft kann man Leistungstiefs vorzubeugen, doch wird man von einer Müdigkeitsattacke im Auto erwischt, sollte man nicht im Fahrzeug sitzen bleiben, sondern Gymnastik im Freien treiben.






























































