Vignettenwechsel: JETZT
"Schwarzfahren" soll sich nicht mehr lohnen. Zur Erinnerung: das Schweizer Parlament hat die Busse für das Fahren ohne gültige Vignette verdoppelt. Wer ab diesem Jahr erwischt wrd, bezahlt 200 Franken Busse plus Vignette (40.-)
Missbrauchsquote reduzieren
Die Erhöhung der Busse soll in erster Linie dazu dienen, die rund 6 Prozent der "Schwarzfahrer" zu Kauf der Vignette innerhalb der Frist zu motivieren. Dem Bund entgingen dadurch nämlich Einnahmen von jährlich rund 20 Millionen Franken.
Die Abgabe für die Benützung der Autobahnen wird seit 1985 in Form eines Klebers an der Windschutzscheibe erhoben. Seit 1995 kostet die Vignette 40 Franken. Dadurch fliessen jährlich rund 350 Millionen in die Bundeskasse, die für den Strassenbau verwendet werden.
Es bleibt beim Kleber
Kein Thema ist nach wie vor die Einführung einer E-Vignette. Es soll bei der Klebeettikette bleiben.
Ein Überwachungssystem für eine elektronische Vignette würde Investitionen von Dutzenden von Millionen Franken bedingen, sagte Merz.
Die 40 Franken für die Vignette stellten eine «Schmerzgrenze» dar, sagte Bundesrat Merz. Sollte dieser Preis dereinst erhöht werden, müsste über ein differenziertes System nachgedacht werden. Dann müsste wohl für Tages- oder Wochentouristen ein «Pickerl» nach österreichischem Muster eingeführt werden.






























































