Volvos Umweltoffensive
Sieben Diesel-Modelle mit DRIVe Technologie erzielen Klassenbestwerte bei den CO2-Emissionen - Kompakt- und Mittelklassemodelle mit Start/Stop-System und Bremsenergierückgewinnung.
Gütesiegel für umweltbewusstes Autofahren: DRIVe-Technologie von Volvo.
Volvo setzt seine grosse Umweltoffensive fort: Zum Modelljahr 2010 bietet der schwedische Hersteller zehn besonders ökonomische Dieselmodelle mit DRIVe Technologie an. Sieben dieser Fahrzeuge markieren den jeweiligen Bestwert ihrer Klasse in punkto CO2-Ausstoss. Verfügbar ist die DRIVe Technologie für das Kompaktfahrzeug Volvo C30, die Mittelklasse-Modelle Volvo S40 und Volvo V50, den Erfolgskombi Volvo V70, die Oberklasse-Limousine Volvo S80 sowie für das Cross-Over-Modell Volvo XC60 und den Volvo XC70. Zudem tragen auch die FlexiFuel- und MultiFuel-Modelle von Volvo das DRIVe Emblem. Damit bietet der schwedische Hersteller nicht vereinzelte limitierte Sondermodelle an, sondern über die gesamte Fahrzeugpalette eine der attraktivsten Flotten betont ökonomischer und umweltschonender Modelle im Premiumsegment. Bei drei Modellen wird das vorbildliche Emissionsverhalten darüber hinaus durch den Einsatz des R Design-Pakets optisch unterstützt.
Die Volvo DRIVe Palette der Diesel-Fahrzeuge ist in drei CO2-Emissionsklassen mit jeweils bis zu 120, 140 und 160 g/km unterteilt. Die Kategorien unterstreichen die anspruchsvollen CO2-Emissions-ziele des schwedischen Herstellers in jedem Segment und passen gut zu den unterschiedlichen Besteuerungsklassen sowie gesetzlichen Förderprogrammen, die in vielen europäischen Ländern besonders umweltverträglichen Automobilen zugute kommen. Gleichzeitig reagiert Volvo damit auf die Anforderungen von gewerblichen Kunden und Flottenbetreibern. Besonders attraktiv in diesem Zusammenhang sind die Modelle Volvo C30, Volvo S40 und Volvo V50, die mit ihrer weiterentwickelten DRIVe Technologie im Durchschnitt nur noch 3,9 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen und mit ihrem CO2-Wert von je 104 g/km zu den emissionsärmsten Fahrzeugen überhaupt gehören.
Volvos Ziel ist es, «in jeder Fahrzeugklasse das Modell mit den niedrigsten CO2-Emissionen anbieten zu können», sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.
Die DRIVe Diesel-Technologie
Alle Fahrzeuge verfügen über ein auf Verbrauchsreduzierung ausgelegtes Motormanagement, eine verbrauchsreduzierende Getriebeübersetzung inkl. Leichtlauföl, Leichtlaufreifen für einen reduzierten Rollwiderstand, Windabweiser vor den Vorderrädern, eine Anzeige für den optimalen Schaltpunkt, ein je nach Modell um 10 bis 20 mm tiefergelegtes Fahrwerk für eine verbesserte Aerodynamik sowie optional aerodynamisch optimierte Leichtmetallfelgen. Volvo C30, Volvo S40 und Volvo V50 sind darüber hinaus mit Bremsenergierückgewinnung und einem Start-/Stop-System ausgerüstet. Äusseres Erkennungszeichen aller Modelle ist das DRIVe Emblem.
FlexiFuel- und MultiFuel-Varianten
Zum ambitionierten Fahrplan des schwedischen Premium-Herstellers in punkto Verbrauchs- und Abgasreduzierung gehören aber auch Erforschung und Erprobung alternativer Antriebskonzepte. So zählt Volvo zu den Automobilherstellern mit dem grössten Angebot an FlexiFuel-Varianten für den Betrieb mit Bio-Ethanol (E85). Insgesamt sind derzeit fünf Baureihen (Volvo C30, Volvo S40, Volvo V50, Volvo V70 und Volvo S80) des schwedischen Premium-Herstellers in einer oder zwei FlexiFuel-Varianten erhältlich.
Blick in die Zukunft
Nach Einschätzung von Automobilexperten werden in Zukunft immer häufiger verschiedene technische Lösungen nebeneinander existieren, um den Anforderungen einer nachhaltigen Mobilität gerecht zu werden. Entsprechend ist auch Volvo für die Zukunft aufgestellt und arbeitet an modernsten Technologien. So zum Beispiel an einer neuen Turbo-Vierzylinder-Generation mit GTDI-Direkteinspritzung (Gasoline Turbo Direct Injection) wie sie schon im Volvo S60 Concept präsentiert wurde. Die Technologie macht es möglich, ohne Leistungseinbussen von der bisherigen Fünf- auf eine Vierzylinderkonfiguration zu gehen, dabei aber 20 bis 30 Prozent Kraftstoff und CO2-Emissionen einzusparen. Weitere Möglichkeiten zur Reduzierung von Kraftstoff und Emissionen ergeben sich aus dem Einsatz von modernen Getriebevarianten wie dem Volvo Powershift Doppelkupplungsgetriebe. Dabei wird nicht nur der Schaltkomfort einer Automatik mit der Dynamik eines manuellen Getriebes kombiniert, sondern zugleich fällt der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Automatikgetriebe um rund acht Prozent geringer aus.
Der nächste Schritt wird ein Plug-in-Hybridmodell mit Lithium-Ionen-Batterien sein, das sich an regulären Haushaltssteckdosen aufladen lässt. Auf längeren Strecken ohne Aufladegelegenheit speist ein von einem Dieselmotor angetriebener Generator während der Fahrt neue Energie ein.
Legt man die heutigen Strom- und Kraftstoffpreise zugrunde, betragen die Kosten für einen Auf-ladevorgang der Batterie lediglich circa ein Drittel verglichen mit einem Diesel-Tankvorgang. Bei dem Volvo Plug-in-Hybrid handelt es sich um ein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug, kombiniert mit einem Dieselmotor und einem hoch effizienten APU-Generator (Auxiliary Power Unit), der im Falle eines zu niedrigen Batterie-Ladezustands die Radnabenmotoren mit elektrischer Energie versorgt und so jederzeit adäquate Fahrleistungen sicherstellt. Das Potenzial und die Umweltkompetenz von Volvo wird durch die Entscheidung der Ford Motor Company unterstrichen, ihr europäisches Hybridzentrum am Volvo Stammsitz in Göteborg/Schweden zu etablieren.
Test im Volvo Emissionslabor.
Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, hat Volvo sein hochmodernes Emissionslabor weiter ausgebaut. Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung im schwedischen Göteborg ist eine der weltweit modernsten Einrichtungen ihrer Art. Die Konzentration der Arbeit gilt dabei den Antriebssystemen und den Fahrzeugkomponenten. Dazu zählen beispielsweise die Konzeption der Motoren und die Reduzierung des Rollwiderstands. Zur Erweiterung des Emissionslabors, in dem 60 Ingenieure und Techniker arbeiten, investierte die Volvo Car Corporation in den letzten sechs Jahren rund 45 Millionen Euro. Die Einrichtung verfügt jetzt über zehn Testkammern für Benzin- und Dieselmotoren sowie für Triebwerke, die für den Einsatz von Bio-Ethanol (E85) ausgelegt sind. Hier werden verschiedene Emissionsuntersuchungen bei Temperaturen zwischen minus sieben und plus 35 Grad durchgeführt. Hinzu kommen Fahrwerks-Messstände, auf denen die Fahrzeuge bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h getestet werden können. Pro Tag werden im Emissionslabor rund 110 Tests absolviert.






























































