VW lässt bei GAZ bauen
Volkswagen und die GAZ Group haben heute eine Auftragsfertigung von VW- und Skoda-Modellen im GAZ-Werk im russischen Nischni Nowgorod vereinbart. Geplant ist die Fertigung von jährlich 110'000 Fahrzeugen. Die unterzeichnete Vereinbarung gilt bis zum Jahr 2019.
Volkswagen und GAZ vereinbaren die Auftragsfertigung in Russland (v.l.): Marcus Osegowitsch, Generaldirektor der Volkswagen Group Rus, VW-Generalbevollmächtigter Detlef Wittig, Bo Andersson, Präsident und CEO der GAZ Group, Siegfried Wolf, Chairman of the Board/GAZ, und Skoda-Chef Prof. Winfried Vahland.
Bei GAZ als Auftragsfertiger werden die Modelle Jetta, Skoda Octavia sowie Skoda Yeti für den russischen Markt von den Bändern rollen. Um die stark wachsende Nachfrage schnell bedienen zu können, soll der Skoda Yeti als erstes bei GAZ gebautes Modell bereits Ende 2012 das Werk verlassen. Neben dieser Fertigung erweitert Volkswagen auch die Kapazitäten im Kaluga-Werk, um den Boom des russischen Marktes für sich zu nutzen.
Für die Produktion in Nischni Nowgorod investieren die Wolfsburger rund 200 Millionen Euro. Das Geld fliesst zum einen in die Erweiterung und Modernisierung vorhandener Fertigungsanlagen in den Bereichen Lackiererei und Montage sowie in den Aufbau eines neuen Karosseriebaus. Damit die lokal gefertigten Modelle den weltweit gültigen Qualitätsstandards des VW-Konzerns entsprechen, werden beide Partner gemeinsam ein Mitarbeiter-Qualifizierungsprogramm durchführen.






























































