VW mit grossen China-Plänen
2,2 Millionen Fahrzeuge will Volkswagen in diesem Jahr im Reich der Mitte absetzen, wie VW-Konzernchef Martin Winterkorn gegenüber «auto motor und sport» ankündigte. Zudem sind zwei neue Marken mit den chinesischen VW-Partnern geplant.
VW-Produktion in Schanghai.
Volkswagen ist in China gut unterwegs und entschlossen, seinen Absatz auch in Zukunft kräftig hochzufahren und seinen Marktanteil von derzeit 20 Prozent auch in einem wachsenden Markt mit zunehmendem Wettbewerb zu behaupten. Bis einschliesslich Mai haben die Wolfsburger mit 714.200 Verkäufen ihren Absatz auf ihrem wichtigsten Einzelmarkt im Vorjahresvergleich um 15,3 Prozent steigern können. Insgesamt soll der Absatz in diesem Jahr deutlich die 2,2-Millionen-Marke überschreiten, wie Winterkorn im Gespräch mit dem Magazin prognostizierte. «Und wenn die Prognosen richtig sind, dann wird der chinesische Pkw-Markt 2018 bei 20 Millionen Fahrzeugen sein. Wir wollen unseren Marktanteil von 20 Prozent halten.» Das entspräche einem Absatz von vier Millionen Fahrzeugen.
Der Konzernchef bestätigte Spekulationen zu neuen Marken, die VW in China einführen will. «Ja, wir haben beiden Joint-Ventures, FAW und Shanghai Volkswagen, zugesagt, mit ihnen eine neue Marke zu entwickeln, die unter den bestehenden Konzernmarken angeordnet sein könnte.» Diese Marken sollen jedoch keine Basis für Elektroautos sein. «Nein. Wir werden in China zunächst zwei Elektroautos machen – mit jedem Joint-Venture-Partner eins.»






























































