Baubeginn für VW-Werk in Chattanooga
Chattanooga feiert den Baubeginn des neuen Volkswagen-Werkes. Phil Bredesen, Gouverneur des US-Bundesstaates Tennessee und VW-Vorstands-Mitglied Professor Dr. Jochem Heizmann haben mit geladenen Gästen die Errichtung der ersten Wand der neuen Fabrik bei Chattanooga gefeiert.
Gouverneur und Vorstand legen den Hebel um.
Zwei Jahrzehnte nach Schliessung seines letzten US-Werkes in Westmoreland kehrt Volkswagen mit einer neuen Produktionsstätte zurück. Das Ziel ist ambitioniert: VW will grösser als Toyota werden und braucht dafür einen grösseren Marktanteil auf dem wichtigsten Automarkt der Welt. Die Investitions-Entscheidung wurde von der Dollar-Entwicklung beschleunigt. Der Verfall der US-Währung machte VW-Fahrzeuge bisher in den USA teurer, mit der Produktion vor Ort hofft der Hersteller, vom schwachen Dollar zu profitieren.
Amerikanische Dimensionen: Das gut an den Verkehr angebundene Baugelände.
Die Produktion soll ab 2011 mit einer Kapazität bis 150’000 Fahrzeugen pro Jahr starten. Im neuen Werk von Chattanooga wird eine Mittelklasse-Limousine auf Passat-Basis gefertigt, die speziell für den nordamerikanischen Markt konzipiert worden ist. 30 Prozent dieser Wagen werden mit der von Volkswagen entwickelten Clean-Diesel-Technology angetrieben. Auf dem rund 5,5 Quadratkilometer grossen Fabrikgelände werden moderne und umweltfreundliche Gebäude für Karosseriebau, Lackiererei, Montage und Verwaltung gebaut.
Die Volkswagen Group of America wird im Werk 2'000 Angestellte beschäftigen. Indirekt generiert die neue Fabrik weitere 7'500 Jobs. VW investiert in den Neubau eine knappe Milliarde Dollar. VW erhofft sich geschätzte zwölf Milliarden Dollar Ertragszuwachs.






























































