Weniger Verkehrstote im Jahr 2008
Im vergangenen Jahr sind auf den Schweizer Strassen deutlich weniger Menschen verletzt oder getötet worden als 2007. Die Zahl der Verkehrstoten sank um sieben Prozent auf 357, den tiefsten Wert seit dem Zweiten Weltkrieg.
Schwerer Unfall zwischen Muri/AG und Boswil.
Die Zahl der schwer Verletzten ging um neun Prozent auf 4’780, jene der leicht Verletzten um fünf Prozent auf 20’776 zurück, hat das Bundesamt für Statistik (BFS) ermittelt. Fast die Hälfte der schwer verletzten und getöteten Personen waren Zweiradfahrerinnen und -fahrer, obwohl diese nur knapp einen Viertel der an Unfällen beteiligten Verkehrsmittel ausmachten.
Fussgänger gefährdet
Auch Fussgänger, die an sieben Prozent aller Unfälle beteiligt waren, wurden überdurchschnittlich häufig getötet oder schwer verletzt. Hingegen waren Personenwagen zwar in fast zwei Dritteln aller Unfälle beteiligt, ihre Insassen machten jedoch nur 34 Prozent der Verletzten und Getöteten aus. Zwei Drittel der Unfälle mit Verletzten ereigneten sich innerorts. Allerdings war der Anteil der Unfälle mit getöteten und schwer verletzten Menschen ausserorts viel höher als innerorts und auf der Autobahn.






























































