Will GM nun doch Opel verkaufen?
Opel ist nach Informationen von «Auto Bild» und «Spiegel» erneut vom Verkauf bedroht. Die jetzige Besitzerin General Motors (GM) prüfe konkret Pläne für eine Veräusserung.
Im Bericht von «Auto Bild» beruft man sich auf nicht näher genannte Quellen in der Detroiter Konzernzentrale von GM. Auch der «Spiegel» will wissen, dass Opel zum Verkaufe stehe.
Das GM-Management sei zunehmend verärgert, dass das Europa-Geschäft mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall immer noch Verluste einfährt. Als potentielle Käuferschaft sehen «Spiegel» und «Auto Bild» Volkswagen sowie chinesische Autobauer.
Ein Opel-Sprecher tat den Bericht als «reine Spekulation» ab. Das Unternehmen werde solche Meldungen - wie in diesen Fällen grundsätzlich üblich - nicht kommentieren. Auch Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz tat den Bericht als «spekulativ» ab. Gleichzeitig kritisiert er die GM-Zentrale, die solche Berichte nicht klar zurückweise: «Wenn man vor einem Jahr noch entschieden hat, Opel nicht zu verkaufen, dann vermisse ich jetzt ein eindeutiges Dementi bei solchen Spekulationen».
Schon 2009 sollte Opel verkauft werden (carlex.ch berichtete). Der Deal mit Zulieferer Magna aus Österreich platzte aber kurz vor dem Ziel.
GM mache sich den neuen Berichten zufolge strategische Gedanken zu Opel: Einerseits sei der Markt der Klein- und Kompaktwagen mit koreanischen Schwestermodellen wirtschaftlicher zu bestücken, andererseits könne die bisher von Opel belieferte Mittelklasse in Europa relativ rasch durch Modelle der GM-Hausmarke Chevrolet ersetzt werden. So gesehen wäre Opel tatsächlich überflüssig im Portefeuille des US-Automobil-Konzerns.






























































